HCSP vs Capital Grizzlys

Die Garderobentüre geht auf und ein süsslicher Alkoholdunst liegt in der Luft. Komischerweise sind noch alle Bierflaschen ungeöffnet und auch der Whisky ist noch jungfräulich. Es bestand also die Möglichkeit, dass es Personen gab welche am Sonntagmorgen noch ein bisschen Restalkohol im Blut hatten. Die Gardorbe war jedoch gut gefüllt und so machte es auch mehr Spass als die letzten beiden Spiele. Da es sich um ein Freundschaftsspiel handelte, waren auch einige Passivmitlgieder dabei. Die erste Linie bestand dann auch aus Namen wie Wale (Isengrau), Jenni (Tschening) und Ruchti (Hümmu) welche sonst leider nicht mehr aktiv spielen.
Nun zum Spiel. Gegen die Capital Grizzlys hatten die Seedorfer in der Vergangenheit schon Freundschaftsspiele bestritten welche man jeweils gewinnen konnte. Da die Grizzlys beim Bärner Cup aktuell in der Gruppe E spielen schien die Ausgangslage eigentlich klar. Hofmann Röfä sagte in der Kabine noch, dass auch die Grizzlys Spieler hätten welche über Ligaerfahrung verfügen. Die Pinguins starteten gut in das Spiel und kamen gleich zu mehreren guten Abschlüssen. Der Grizzly Torhüter konnte sein Team jedoch mit zahlreichen guten Paraden im Spiel halten. Etwas unerwartet fiel dann in der sechsten Minute das erste Tor für die Gäste. Mit dem 0-1 ging es dann in die erste Pause. Röfä hielt die Stürmer der zweiten Linie an, nicht immer zu kreuzen. Das würde nicht nur den Gegner sondern auch die eigenen Spieler verwirren. Böse Zungen behaupten, dass Röfä es war, der das Kreuzen seinerzeit den Junioren des SC Lyss beibrachte.
Im zweiten Drittel konnte Flöru (Sniper) Gnägi mit einem präzisen Schuss in den Kasten der Grizzlys den Ausgleich zum 1-1 erzielen. Das Resultat hielt ganze zehn Minuten ehe die tapfer kämpfenden Grizzlys zum 1-2 einnetzen konnten. Kurz danach bekam der Torhüter der Pinguins einen unglücklich abgelenkten Schuss an die Maske. Da sich das Eis danach rot verfärbte, musste das Spiel kurz unterbrochen werden. Der Torhüter stopfte sich kurz Papier in seine blutende Nase und dann gings weiter. Man munkelt, dass es angeblich Sportarten geben soll wo ein Spieler mit der gleichen Verletzung in der Notaufnahme  landen würde. Diesbezügliche Rückfragen sind an Büne Huber zu richten.
Um den Bericht noch ordentlich abzuschliessen sei erwähnt, dass die Pinguine im letzten Drittel noch zwei Tore erzielen konnten und mit 3-2 als Sieger vom Eis gingen.