Höchste Niederlage...

Das Schlechte gleich zum Anfang: wir haben ohne den Hauch einer Chance gegen die Postfinance Panthers 2:12 verloren...
Es war die höchste Niederlage in der laufenden Saison und wohl auch die Höchste in den letzten Jahren. Nun, Niederlagen gehören dazu...und da der Gegner mindestens eine Klasse besser war als wir und mit mehreren Sonntagsschüssen auch noch das Glück auf seiner Seite hatte, kann sich der Schreibende nun den schönen und guten Dingen des Sonntags widmen.

Voller Vorfreude besammelten sich am Sonntagmittag 13 Pinguine in der Garderobe der heiligen Hallen zu Bern. 13? Ja, 13!! Nämlich zehn Feldspieler, ein Torhüter und zwei Staff-Mitglieder. Wobei einer vom Staff nicht ganz freiwillig zum Staff gehörte...gute Besserung!! Unser Coach gab die Aufstellung bekannt und mahnte an unsere Vernunft, dem Gegner nicht gleich ins offene Messer zu laufen. Ganze 10(!) Minuten boten wir dem Gegner paroli und verteidigten mit vereinten Kräften unseren Kasten. Das 0:1 der Panthers löste auf deren Spielerbank einen Jubelsturm sondergleichen aus...man konnte meinen, die hätten was Wichtiges gewonnen...leider brach die Führung den Bann mit dem Tore schiessen, so das die Panthers zur Pause mit 2:6 in Front lagen. Ronny Brönnimann und Marti hatten für die Pinguine jeweils etwas verkürzen können.

In der Pause rief uns Röfe in Erinnerung, dass wir wegen der Freude auf dem Eis stehen und uns nicht verstecken oder gar provozieren lassen sollen. Und siehe da, wir erwischten nur noch fünf Gegentore. Logisch, das Spiel war gelaufen. Aber natürlich wollten wir uns nicht einfach so abschiessen lassen und wehrten uns nach Kräften gegen die drohende hohe Niederlage.

Nach der kurzen 2. Pause konnten wir das Resultat lange halten und mussten erst in der 47. Minute den 12. und letzten Treffer hinnehmen. Leider waren die Panthers ziemlich gnadenlos und teilweise grenzwertig unterwegs...wir fragten uns doch einige Male, ob es denn wirklich nötig ist, beim Stand von 12:2 alles was sich noch irgendwie bewegt, niederzuwalzen...eben, jedem seine schönen und guten Dinge des Sonntags!

In der Garderobe erwartete uns Ändu mit Bier und Käse- und Fleischplatten, die trotz der Niederlage richtig gut schmeckten und das Erlebte schnell vergessen liessen. Merci Ändu!