SC Libellen vs HCSP

Vorgenommen hat man sich für dieses Spiel mindestens zwei Punkte, auch weil die Libellen mit einem Blick auf die Tabelle in Reichweite lagen. Die Seedorfer waren sich alle bewusst, dass nun endlich Punkte her müssen denn die Tabelle sieht wirklich ungemütlich aus. Nun traf man sich also im Emmental und der Anpfiff war auf 09.00 Uhr angesetzt. Das heisst dann für die meisten wohl um ca. 07.00 Uhr den Wecker zu stellen oder wahlweise direkt von der Arbeit zu kommen wie das unser Torhüter Rüegg (ich brauch keinen Schlaf) Michu gemacht hat.
Das Spiel startete dann recht ausgeglichen und beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe. Die Seedorfer konnten mehrere Chancen kreieren doch leider zeigte die Anzeigetafel bis zur fünfzehnten Minute nur eine fette Null (immerhin eine Null auf beiden Seiten). Kurze Zeit später konnten jedoch die Libellen die Anzeige auf 1-0 stellen. Bis zum Ende des ersten Drittels passierte dann nichts mehr (also es wurde natürlich noch ein bisschen Eishockey gespielt). Zur Pause gibt es nicht viel zu sagen ausser "Oban".
Kurz nach dem Start ins zweite Drittel konnten die Libellen ein weiteres Tor erzielen ehe unser Sniper (das isch dr Gnägi für diä wos no nid söt wüsse) auf Pass von Mäusli (das wiederum ist kein Aliasname, der heisst wirklich so) mit einem Laserschuss das erste Tor für die Seedorfer schoss. Leider konnte der Gegner noch auf 4-1 erhöhen ehe die Pause aufgrund unseres verletzten Torhüters vorgezogen wurde. An dieser Stelle möchte ich aufgrund eines Vorfalles kurz nach der Verletzung des Torhüters wirklich gerne meine "persönliche" Meinung über einen der zwei anwesenden Schiedsrichter äussern. Da sich dies aber nicht gehört (und auch wegen der Wörter welche zum Ausdruck kommen könnten) werde ich das ganze einfach einem Psychologen erzählen.
Im Dritten Abschnitt konnten die Seedorfer dann noch vier Tore durch Brönnimann, Gnägi, Rajko und Rindlisbacher erzielen. Dies hätte dann auch zum Sieg gereicht wenn die Libellen ihrerseites nicht auch noch drei Tore gemacht hätten und so stand es am Schluss 7-5.
Alles in Allem kann man sagen, dass ein Sieg sicher möglich gewesen wäre. Die Stimmung im Team ist aber weiterhin sehr gut und wir geben nicht auf. Wir haben schon am nächsten Sonntag die Möglichkeit, gegen die Oldies eine Reaktion zu zeigen.