Schlacht zu Lyss

Am Samstag, 8. Februar stand das Heimspiel gegen die bisher ungeschlagenen Postfinance Panthers aus Bern auf dem Spielplan. Aus dem Hinspiel war uns noch in Erinnerung, dass die Panthers ihr Spiel bis am Schluss durchziehen und zum Teil arrogant auftreten werden. Trotz all den schlechten Vorzeichen waren wir gewillt, den Kampf anzunehmen und den Panthers erstmals in dieser Saison Punkte abzuknöpfen.

Im ersten Drittel gelang dies uns sehr gut. Wir konnten jeden Angriff der Panthers abwehren und wenns mal richtig brannte, war unser Torhüter mirakulös zur Stelle. Bis zur Pause konnten wir unseren Kasten reinhalten und die Panthers machten, mal mehr, mal weniger ihrem Ärger über die vergebenen Chancen Luft. Das sollte uns aber recht sein, genau so hatten wir uns dieses Spiel vorgestellt... :-)

Kaum war die Scheibe im zweiten Drittel ein erstes Mal eingeworfen, zappelte diese im Netz der Panthers. Rajko hatte zum 1:0 für die Pinguine getroffen. Es lief ja wunderbar heute... Doch die Freude währte nicht lange. In Unterzahl mussten wir den 1:1 Ausgleich hinnehmen und dieser war besonders ärgerlich: Standen doch die Panthers mit 6 Spielern auf dem Eis und keiner der beiden Schiedsrichter hatte es bemerkt. Leider ging es im gleichen Stil weiter: beim 1:2 für die Panthers prallte die Scheibe an die Maske unseres Goalies doch keiner der Schiedsrichter unterbrach das Spiel und die Panthers versenkten die Scheibe im Kasten. Danke Schiris fürs Drehen des Spiels...den von jetzt an lief nichts mehr. Die beiden Schiedsrichter hatten das Spiel komplett aus den Händen gegeben und pfiffen irgendwas zusammen, was von uns Spielern meistens nicht nachvollzogen werden konnte. Und wenn von den Capitains nachgefragt wurde, hiess es meistens, der andere habe gepfiffen oder es wurde gleich mit einer Disziplinarstraffe gedroht. Die Panthers konnten von den fragwürdigen Entscheidungen der Schiedsrichter gegen die Pinguine profitieren und zogen auf 2:8 davon...

Das Spiel war natürlich komplett gelaufen und für uns stand nur noch die Schadensbegrenzung im Vordergrund. Schade pfiffen die Schiedsrichter nach wie vor irgendetwas zusammen und der Gegner verhöhnte uns zu allem Übel noch nach jedem Tor...Und so kam, was in solchen Spielen eigentlich immer passiert: die Emotionen überschlagen sich und es artet in Gehässigkeiten, Provokationen und schlussendlich in Strafen aus. Nur so viel dazu: die Pinguine sammelten in diesem Spiel 80 Strafminuten und verloren das Spiel mit 2:11.

Es bleiben nun noch 2 Spiele im Bernercup, in denen wir möglichst viele Punkte sammeln müssen, um den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu schaffen. Allez les Pinguins!!